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Das war der brain-SCC OZG-Praxistag 2021

brain-SCC OZG-Praxistag

Der brain-SCC OZG-Praxistag am 5. Mai 2021 war mit 120 Teilnehmern ein voller Erfolg. Das neue Online-Format hat sich unter den Corona-Bedingungen sowohl technisch als auch inhaltlich eindeutig bewährt. In den Vorträgen wurde ein umfangreicher Einblick in die praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung des OZG aus Sicht der Kommunen gegeben.

Alexander Handschuh vom Deutschen Städte- und Gemeindebund forderte in seinem Vortrag „Die Weichen müssen neu gestellt werden“ insbesondere eine stärkere Berücksichtigung der Belange von Kommunen im OZG. Marco Brunzel schaute auf den Anspruch und die Wirklichkeit der OZG Umsetzung und stellte die aktuellen Herausforderungen anhand von vielen Beispielen der  Metropolregion Rhein-Neckar anschaulich dar. Eckhard Riege vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern betonte die Bedeutung der Entwicklung von nutzerfreundlichen Online-Diensten für den Antragsteller aber auch die zeitgleiche Verbesserung der Arbeit für die Verwaltung. Am Beispiel der digitalen Baugenehmigung erklärte er warum Frontend und Backend zusammengehören. Ein wichtige Forderung die auch im weiteren OZG Umsetzungsprozess berücksichtigt werden sollte.

Nach den drei strategischen Vorträgen präsentierte Yvonne Rowoldt vom Landkreis Nordwestmecklenburg wie der brain-SCC Vorgangsraum an die e-Akte über den Doku-FIS Standard angebunden wird und wie die konkreten internen Arbeit im Umgang mit OZG Online-Diensten, dem DMS und den Fachverfahren gestaltet wird. Die e-Government Verantwortlichen aus Halberstadt , Benjamin Strozinsky, und dem Landkreis Wittenberg, Claudia Thiele, präsentierten dann gemeinsam ihre praktischen Erfahrungen bei der OZG Umsetzung von der Projektstrategie zum lauffähigen System. Auf Grundlage dieser Vorträge diskutierten dann die Teilnehmer über Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches zwischen Kommunen.

Thomas Patzelt von Teleport stellte die aktuellen Entwicklungen zu den Infodiensten XZuFi-API vor. Für die Infodienste im brain-GeoCMS® wird hierzu gerade eine Schnittstelle entwickelt. Anschließend präsentierten Linda Grunberg von der Ascherslebener Computer GmbH, Olaf Rohstock und Sascha Zink von Form Solutions, wie nutzerzentrierte Onlinedienste für Straßenverkehrsbehörden im Einsatz sind. Die Möglichkeiten für Kommunale Onlinedienste im Rahmen von Sachsen-Anhalt-Connect wurde von Henning Hofmeister von der KID Magdeburg sowie Olaf Rohstock Form Solutions und Sirko Scheffler von der brain-SCC vorgestellt. Martin Becker präsentierte anschließend die Möglichkeiten für die Interaktionen zwischen den Kommunal- und Serviceportalen im Hinblick auf Usability und Customizing. Andreas Fiedler von brain-SCC stellte danach drei Schnittstellen vor, die zwischen dem Vorgangsraum und den Fachverfahren genutzt werden können: XBau, DokuFIS und das Dateiverzeichnis.

Zum Abschluss des brain-SCC OZG-Praxistages fasste Sirko Scheffler, Geschäftsführer von brain-SCC, die Ergebnisse des Tages zusammen. Die hohe Beteiligung zeigt das große Interesse an vertiefenden Erfahrungsaustausch und auch Kooperationen zwischen Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetztes. Dafür wurde eine Interkommunale Arbeitsgruppe gegründet, zu der weitere Interessierte für eine Mitarbeit eingeladen werden. Mit dem 13. brain-SCC Anwendertag am 8.  und 9. September 2021 und einem CMS-Praxistag im November 2021 bieten wir weitere Informations- und Vernetzungsangebote für Kommunen im Digitalisierungsprozess an und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.  

Weiter zur Agenda der Veranstaltung und den Downloads der einzelnen Präsentationen.

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