3. Merseburger Wirtschaftsgespräch zum Thema: „Bedeutung der regionalen Wirtschaft für Resilienz in Krisenzeiten und die Zukunft unseres Landes“

Am 27. April 2026 fand das 3. Merseburger Wirtschaftsgespräch mit der Präsidentin des Wirtschaftsrates, Astrid Hamker, statt. Die Veranstaltung wurde vom Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem Industrie- und Marketingclub Mitteldeutschland zu Halle e.V. sowie der Hochschule Merseburg organisiert. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung kamen zusammen, um sich über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in der Region auszutauschen.

Im Mittelpunkt stand das Thema „Bedeutung der regionalen Wirtschaft für Resilienz in Krisenzeiten und die Zukunft unseres Landes“. Sirko Scheffler, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt und Geschäftsführer der brain-SCC GmbH,, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte Astrid Hamker als Ehrengast. In ihren Grußworten hoben Prof. Dr. Markus Krabbes, Rektor der Hochschule Merseburg, sowie Sebastian Müller-Bahr, Oberbürgermeister der Dom- und Hochschulstadt Merseburg, die Bedeutung regionaler Netzwerke und Innovationskraft hervor.

Zwei Podiumsdiskussionen beleuchteten im Anschluss die Themenbereiche „Wirtschaft“ und „Wissenschaft“. Unter der Moderation von Prof. Dr. Thomas Brockmeier diskutierten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Ministerpräsident Sven Schulze, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt.

Zu den Teilnehmern der Diskussionsrunden zählten unter anderem Astrid Hamker, Sirko Scheffler, Carsten Franzke (SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH), Dr. Christof Günther (InfraLeuna GmbH), Dr. Dirk Schröter (MIBRAG GmbH), Tino Haring (Kreisentwicklungsgesellschaft Saalekreis mbH), Sven Czekalla (MdL), Prof. Dr. Markus Krabbes sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Seeberger (CTC gGmbH) und Moritz Eichelmann (Stadtrat Merseburg).

Das Merseburger Wirtschaftsgespräch hat sich somit als zentrale Plattform für den Austausch zu wirtschaftspolitischen Fragen in der Region etabliert. Die Veranstaltung machte erneut deutlich, dass die Herausforderungen des Strukturwandels nur durch gemeinsames Handeln von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erfolgreich bewältigt werden können.