Eigene Geodienste

Zusätzlich zu den INSPIRE Themen wurden weitere Dienste auf Landesebene, in RPGs, UHV's, AZV's und Kommunen erfolgreich pilotiert (LVwA, MI, MS, RPG Altmark, AZV Bad Dürrenberg, Saalekreis, UHV Braunsbedra etc.). Nun liegen verschiedene Anfragen aus öffentlichen Einrichtungen vor, weitere Dienste aufzusetzen. Wir freuen uns auch auf Ihre Anfrage!

Was müssen öffentliche Einrichtungen tun, um über den Geofachdatenserver eigene Dienste bereitstellen zu können?

Schritt 1: Anmeldung zur GeoFachDatenServer-Nutzung

  • Formular ausfüllen und absenden
  • Organisation mit eigenem Datenspeicherbereich und gewünschte Nutzer werden lt. Formular angelegt
  • Logindaten werden versendet

Schritt 2: Erstellung eines Sekundärdatenbestandes auf dem GeoFachDatenServer im eigenen Datenbereich

  • Mitteilung, welche Daten in den Sekundärdatenbestand eingespielt werden sollen (Fachliche Struktur, Dateityp etc.), z.B. Landesentwicklungsplan mit den Layern X, Y, Z in Form von Shape-Dateien
  • Speicherbereich wird dafür vorkonfiguriert - Organisation bekommt ein WebDAV Laufwerk mit eigenen Zugangdaten
  • Der Onlinespeicher wird als Netzlaufwerk bei der Organisation eingebunden (hat im Landesverwaltungsamt, im MLV, im MLU, im LAU und in anderen Behörden reibungslos funktioniert).
  • Behörde kopiert die Geodaten selbständig auf des Speicherlaufwerk
  • Ein Autoimport wird eingerichtet, der automatisch auf dem Speicherlaufwerk nachschaut und bei Änderungen den Sekundärdatenbestand auf dem GeoFachDatenServer aktualisiert.
  • Hinweis: Möglich, aber ggf. weniger performant ist die direkte Verwendung von Geodiensten. Diese werden im Kartenkatalog des GeoFachDatenServers registriert.

Schritt 3: Erstellung der Dienste

  • In Abstimmung mit der Organisation werden der oder die Dienste angelegt und vorkonfiguriert. Dabei ist abzustimmen, welche Layer der Dienst enthalten soll, welche Koodinatensysteme zu unterstützen sind, welche Zugriffsbeschränkungen ggf. getroffen werden sollten.
  • Die Organisation bekommt dann die Dienste URL mitgeteilt.
  • Die Dienste werden getestet und können in den Pilotbetrieb gehen.

Schritt 4: Veröffentlichung der Dienste

  • Sollen die Dienste öffentlich bereitgestellt werden, oder öffentlich recherchierbar werden, dann wird im Metadatenkatalog des Landes ein entsprechender Metadatensatz angelegt.
  • Prinzipiell kann das jede Behörde selbst tun. Praktisch wird sie dabei meistens unterstützt.

Tutorial GDI

In folgendem Tutorial wird Schritt für Schritt die Erstellung, Veröffentlichung und Nutzung von Darstellungsdiensten erläutert:

Tutorial GDI

Ansprechpartner

Martin Becker
Projektleitung

  • Tel: 03461 2599-510
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